wie das NEF zu uns kam

Das NEF unterliegt dem Rettungsdienst des Kreises Plön und steht in keinem Zusammanhang mit unserer Freiwilligen Feuerwehr. Das Einzige was uns verbindet ist der Funkrufname 30 und natürlich die Zusammenarbeit. Denn ist es ein gutes Gefühl einen Notarzt im Ort zu haben, wenn er nicht gerade unterwegs ist.

Vereinfacht ausgedrückt kam es durch die Vorgaben der gesetzlichen Krankenkassen zu einer Stationierung hier in Stakendorf.

Hierzu sagt der Pressedienst des Kreises Plön folgendes aus:

Link: Pressedienst Kreis Plön

Zuvor gab es eine hitzige Debatte um den neuen Standort, denn die „Lütjenburger“ wollten ihren Standort verständlcher Weise nicht aufgeben

Link: Notarztbündnis Lütjenburg

Wir jedenfalls halten uns aus der Debatte heraus. Schließlich sind wir eine Freiwillige Feuerwehr die für alle und jeden da ist. So wie unsere Notarztwache!

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Was ist ein NEF

49778-largeRettungsfahrzeuge unterliegen nicht den technischen Anforderungen an Feuerwehrfahrzeuge, sondern speziellen  Normen,  die  durch  den  Normenausschuss Rettungsdienst und Krankenhaus (NARK) erarbeitet werden.

Diese Fahrzeuge haben bei den freiwilligen Feuerwehren in Schleswig-Holstein eine untergeordnete Bedeutung, da in den Kreisen fast ausschließlich die Hilfeleistungsorganisationen  mit  der  Durchführung des Rettungsdienstes beauftragt sind. Lediglich in den kreisfreien Städten haben die Berufsfeuerwehren diese  Aufgaben übernommen.

Ein Notarzteinsatzfahrzeug (NEF DIN 75079) ist ein besonders ausgerüsteter PKW zum Transport eines Notarztes. Es ist ein Fahrzeug des Rettungsdienstes, das den Notarzt zum Einsatzort bringt. Es dient der präklinischen Versorgung von Notfallpatienten, die ärztlicher Hilfeleistung bedürfen. Das NEF ist wenigstens durch einen Notarzt besetzt. Häufig steht ihm ein Fahrer zur Seite, bestenfalls mit der Qualifikation als Rettungsassistent. Die landesrechtlichen Vorschriften regeln das unterschiedlich.

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In vielen Fällen ist es nach der erfolgreichen notärztlichen Versorgung nicht erforderlich, dass der Notarzt den Patienten auch beim Transport ins Krankenhaus begleitet. In diesen Fällen wird der Patient dann an den ebenfalls an der Einsatzstelle befindlichen Rettungswagen (RTW) und dessen Besatzung übergeben, und das NEF-Team ist dadurch bereits wieder einsatzbereit für den nächsten Auftrag der Rettungsleitstelle. Macht der Zustand des Patienten jedoch die Anwesenheit des Notarztes auch auf dem Weg ins Krankenhaus zwingend nötig, kann dieser jederzeit den Notfallpatienten im Rettungswagen in die Zielklinik begleiten.

Durch das dann in diesem Fall nur mit dem Fahrer besetzte, aber ohne den Notarzt sozusagen „leer“ hinterherfahrende Notarzteinsatzfahrzeug ist selbst dann noch eine weit flexiblere Einsatzmöglichkeit vorhanden, denn die zuständige Rettungsleitstelle hat immer die Möglichkeit, den Notarzt, der den Patienten gerade im Rettungswagen zum Krankenhaus begleitet, darüber zu informieren, dass ein neuer dringender Einsatz anliegt. Der Notarzt entscheidet dann jedoch eigenständig, ob er die Transportbegleitung abbricht und den neuen Einsatz übernimmt oder ob er den Patienten aus medizinischen Gründen dennoch weiter bis zum Zielkrankenhaus begleiten will.

Diese flexible Disponierbarkeit ist auch der entscheidenden Vorteil des NEF- gegenüber dem NAW-System. Dort muss der Patiententransport, falls erforderlich, immer vom NAW durchgeführt werden. Damit ist der Notarzt auch dann noch gebunden, wenn es nicht mehr nötig ist.

Das NEF ist wenigstens durch einen Notarzt besetzt. Häufig steht ihm ein Fahrer zur Seite, bestenfalls mit der Qualifikation als Rettungsassistent. Die landesrechtlichen Vorschriften regeln das unterschiedlich. In manchen ländlichen Gebieten verrichtet ein niedergelassener Arzt mit „Fachkundenachweis Rettungsdienst“ Notarztdienst, teilweise als Ergänzung zu seinem regulären Dienst. In diesem Fall sind die Ärzte meistens Selbstfahrer. Der Transport des Fahrzeugs ist dann meist ungeklärt. Entweder ein Besatzungsmitglied des Rettungswagens, der Arzt selbst oder ein Medizinischer Fachangestellter aus der ärztlichen Praxis fahren dann häufig den Wagen.

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NEF Ausrüstung

Die DIN 75079 schreibt die Mindestausstattung für ein NEF vor. Dazu gehört eine notfallmedizinische Grundausstattung, die dem Rettungswagen gleicht. Darüber hinaus wird vor allem dem Notarzt vorbehaltene medizinisch-technische Ausstattung mitgeführt. Diese unterscheidet sich je nach ärztlicher Leitung in einigen Details, enthält häufig aber unter anderem:

Medizinische Ausstattung:

  • Corpuls C3
  • Oxylog 2000+
  • Injektomat Fresenius Pilot
  • Notfallkoffer Ulmer Koffer III
  • Beatmungsrucksack Wasserkuppe Pax II
  • Absaugpumpe Laerdal LSU
  • Masimo CO-Messgerät
  • Modultaschen Verbrennung, Koniotomie, Thoraxdrainage, ZVK, intraossärer Zugang, Infektion
  • Dokumentationsmaterial für größere Notfallereignisse (GröNo, MANV)
  • Thermobox
  • Kompressorkühlschrank

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Jahresversammlung der Jugendfeuerwehr

Am Freitag den 10. Januar kam die Jugendfeuerwehr zur ihrer Jahreshauptversammlung zusammen. Neben der Jugendfeuerwehr und den Betreuern konnte der Jugendfeuerwehrwart Holger Vogt den Bürgermeister der Gemeinde Stakendorf Ernst Hansen und den Gemeindewehrführer Andreas Buchweitz begrüßen.

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Neue Internetpräsenz

Hallo Welt,

die Freiwillige Feuerwehr Stakendorf begrüßt Sie auf der neuen Internetpräsenz. In einem neuen Design möchten wir sie über uns und die Arbeit der Feuerwehr informieren. Momentan arbeiten wir noch dran das ganze mit mehr Leben zu füllen. Wir sind aber guter Dinge das es uns gelingen wird diese kleine Seite interessant und informativ zu gestalten.

Für Anregungen zur Verbesserung sind wir immer offen

Andreas Buchweitz
Gemeindewehrführer

Allgemeines zum TSF-W

Als Ersatzbeschaffung für das 31 Jahre alte TSF auf Ford Transit ist dieses Fahrzeug ein enormer technischer Fortschritt für die Freiwillige Feuerwehr Stakendorf. Allein die Tatsache das  750 Liter Wasser mitgeführt werden war für unsere Gemeinde, die zum Zeitpunkt der Anschaffung noch nicht am öffentlichen Trinkwassernetz angeschlossen war und nur über offene Wasserentnahmestellen verfügte, ein großer Vorteil.

DSC PICTURESWeiterhin gab es mit dem Fahrzeug vier neue Atemschutzgeräte PSS 90 von Dräger. Sie ergänzten und ersetzten  die alten Atemschutzgeräte vom Typ PA 54 von Dräger, die zu dem Zeitpunkt noch auf dem LF 16 TS (KatS) verlastet waren.
Der Nachteil an diesem Staffelfahrzeug ist die kleine Fahrerkabine. Es nicht möglich sich während der Fahrt mit Atemschutz auszurüsten, geschweige denn die Atemschutzmaske anzulegen. Es ist einfach zu eng.
Ein weitere Nachteil ist, dass es über keine fest eingebaute Feuerlöschkreiselpumpe verfügt. Somit ist die mitgeführte Tragkraftspritze in dem Fahrzeug gebunden und kann nicht zur ergänzenden unabhängigen Löschwasserversorgung eingesetzt werden.

Ansonsten ist das Fahrzeug für unsere Zwecke gut ausgrüstet und für unsere Aufgaben ausreichend!

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Was ist ein TSF-W

Ein TSF-W fällt in die Kategorie der Tragkraftspritzenfahrzeuge. Ein  Tragkraftspritzenfahrzeuge ist ein Löschfahrzeug mit  einer  feuerwehrtechnischen  Beladung  für  eine Gruppe mit einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000. Die Besatzung besteht aus einer Staffel (1/5). Mit diesem Fahrzeug hat man auch den Feuerwehren der kleineren Gemeinden die Möglichkeit gegeben, bei  angemessenem  Kostenaufwand  ein  effektives Löschfahrzeug zu betreiben, das den in diesen Gemeinden normalerweise vorhanden Risiken unbedingt angemessen ist, insbesondere auch unter Berückichtigung der gemeindeübergreifenden Hilfe.

DSCF1950 - KopieDas Tragkraftspritzenfahrzeug – Wasser,

(Tragkraftspritzenfahrzeug mit Löschwasserbehälter, DIN 14530-17) ist ein Löschfahrzeug mit einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Gruppe (1/8) einschließlich einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000. Die Besatzung besteht aus einer Staffel (1/5). Das TSF-W dient überwiegend zur Brandbekämpfung und es bildet mit seiner Besatzung eine taktische Einheit.

 

tsf-fiefbEin Tragkraftspritzenfahrzeug (DIN 14530-16),

ist ein Löschfahrzeug mit einer feuerwehrtechnischen Beladung für eine Gruppe (1/8) einschließlich einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000. Die Besatzung besteht aus einer Staffel (1/5). Das TSF dient überwiegend zur Brandbekämpfung. Es bildet mit seiner Besatzung eine taktische Einheit.

 

stlf rudolstadtDas Staffellöschfahrzeug StLF 10/6 (DIN 14 530- 25),

ist zwischen dem TSF-W und dem LF 10/6 angesiedelt. Es dient überwiegend zur Brandbekämpfung und bildet mit der zur Gruppe ergänzten Besatzung eine selbstständige taktische Einheit.

 

 

klf-w_02Das Kleinlöschfahrzeug KLF (DIN 14530-24),

ist ein Löschfahrzeug mit einer Feuerwehrtechnischen Beladung für eine Staffel (1/5). Es verfügt über eine Tragkraftspritze PFPN 6-500 und einen Löschwassertank, nutzbares Tankvolumen 400 l.

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Was ist ein MZF

mzf laboeDas Mehrzweckfahrzeug MZF (ehemals Baurichtlinie des Landes Schleswig-Holstein) ist vorwiegend zum Transport von Mannschaft und Gerät sowie als Sitz einer  Einsatzleitung  bestimmt.  Es  ist  geeignet  zur Aufnahme mindestens einer Staffel (1/5) und einer feuer-wehrtechnischen Beladung. Dadurch, dass die Sitzbänke schnell und leicht entfernt werden können, kann das MZF in kurzer Zeit ohne Probleme zu einem reinen Transportfahrzeug umgewandelt werden. Durch die spezielle Anordnung der Sitzbänke sowie des dazugehörigen Tisches ist es aber genauso gut geeignet, eine kleine Einsatzleitung aufzunehmen oder als Mannschaftstransportfahrzeug zu dienen.

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„Bürgerfahrzeug“

DSC PICTURESIm Februar 2007 konnte während einer öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung das Vorhaben einen Mannschaftstrans-portwagen zu beschaffen erstmals  vorgestellt werden. Auch das Finanzierungskonzept das auf den drei Säulen

Gemeinde      Feuerwehr       Spenden

stehen sollte, wurde erstmals der Öffentlichkeit erläutert. Das Vorhaben stieß auf großes Interesse und noch im selben Monat konnte man die ersten Spenden entgegen nehmen. Nach einer längeren Phase der Vorbereitung und der Planung wurde Anfang Mai 2007 eine Straßensammlung innerhalb der Gemeinde Stakendorf veranstaltet.

Dem großem Engagement der Sammler:

Uwe Möller, Hauke Rethwisch, Manfred Stuhr, Jens Bachert, Jens Löptien, Rainer Lerg und Ties Kleingarn

ist es zu verdanken das allein von  den Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde Stakendorf der beachtliche Betrag von fast 4.000 € zu Stande kam.

Aber auch unser ehemaliger Bürgermeister Klaus Fischer wurde angespornt und sprach verschiedene auswärtige Firmen an sich an dieser Aktion zu beteiligen.
Viele, viele Privatspender und die Ortsansässigen Betriebe haben einen nicht unbeachtlichen Betrag auf das eigens hierfür eingerichtete Spendenkonto bei der Fördesparkasse überwiesen. Am Ende dieser Aktion kamen über 14.500 € zusammen.

Damit haben wir nicht gerechnet und darauf sind wir mächtig Stolz!

Durch diese ungewöhnliche Art und Weise der Finanzierung trägt das Fahrzeug den Beinamen

„Bürgerfahrzeug“

Allen Kritikern zum Trotz die der Meinung sind, das es nicht der richtige Weg ist  einen Mannschaftstransportwagen zu finanzieren und zu beschaffen denen sei gesagt:

Das Fahrzeug ist für uns „LUXUS“.

Die Gemeinde Stakendorf ist Aufgrund des Brandschutzgesetzes und der Brandschutzbedarfsplanung nicht verpflichtet solch ein Feuerwehrfahrzeug anzuschaffen“.

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